Das Land Baden-Württemberg unterstützt auch 2026 Projekte, die Integration und gesellschaftliche Teilhabe stärken. Im Rahmen des Förderprogramms „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ erhalten zwei Projekte im Wahlkreis Esslingen insgesamt 158.700 Euro: Die Hoffnungsträger Stiftung erhält 80.000 Euro für die „ChancenRäume Esslingen“, die Stadt Ostfildern 78.700 Euro für „OFI qualifiziert | Azubi“.
Das teilten die Esslinger Landtagsabgeordneten Andreas Deuschle (CDU) und Andrea Lindlohr (Grüne) mit.
„Mit den ChancenRäumen wird in Esslingen ein Ort gefördert, an dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammenleben und Begegnung im Alltag möglich wird“, sagt Andrea Lindlohr. „Solche Projekte schaffen konkrete Möglichkeiten für Teilhabe und stärken das Miteinander in unserer Stadt.“
Beim Projekt „OFI qualifiziert | Azubi“ werden Sprach- und Kommunikationskurse mit Praxiserfahrungen, unter anderem in Ostfilderner Kitas, verbunden. Sechs Teilnehmende konnten auf diesem Weg bereits eine Ausbildung oder direkt eine Beschäftigung aufnehmen. Künftig soll das Angebot auch Perspektiven in Pflege und Verwaltung eröffnen.
Die „ChancenRäume Esslingen“ der Hoffnungsträger Stiftung sind Teil der Hoffnungshäuser in Esslingen. Dort leben Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter einem Dach. Die Stiftung arbeitet dabei unter anderem mit dem CVJM Esslingen zusammen.
Hintergrund:
Über das Förderprogramm „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ unterstützt das Land 2026 insgesamt 37 Projekte mit einem Fördervolumen von 1,9 Millionen Euro. Die Projekte können bis zu drei Jahre lang mit maximal 80.000 Euro gefördert werden. Das Programm des Sozialministeriums richtet sich an Kommunen und Vereine, die sich für bessere Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte einsetzen.