04.02.2026 - Die Ortsmitte der Parksiedlung profitiert weiter von der Städtebauförderung des Landes.
Nach 800.000 Euro für bauliche Maßnahmen im Jahr 2022 und weiteren 37.000 Euro zur Förderung der sozialen Teilhabe im Quartier im Jahr 2024 gibt es nun weitere 500.000 Euro von der Landesregierung. Das teilen die beiden örtlichen Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) und Andreas Deuschle (CDU) mit.
„Es geht um eine insgesamt attraktive und vitale Ortsmitte in der Parksiedlung. Die zusätzlichen 500.000 Euro für die Parksiedlung Mitte sind eine wichtige Unterstützung, um die bauliche Entwicklung und den Zusammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers rund um den Herzog-Philipp-Platz weiterzubringen.“
„Ein lebendiges und lebenswertes Umfeld für die Menschen zu erhalten, ist kein Selbstläufer“, so Deuschle. „Es ist deshalb gut, dass alle politischen Ebenen hier mit anpacken, um die Ortsmitte ansprechend und einladend zu gestalten.“
Die Parksiedlung Mitte wurde 2022 offiziell ins Städtebauförderprogramm aufgenommen. Dadurch können gezielt Maßnahmen zur Behebung städtebaulicher Missstände umgesetzt werden. Kernpunkt ist die Aufwertung des zentralen Bereichs rund um den Herzog-Philipp-Platz, einschließlich der Förderung von Modernisierungs- und Begrünungsmaßnahmen für private Gebäudeeigentümer. Neben baulichen Verbesserungen werden seit 2024 im Rahmen der Nichtinvestiven Städtebauförderung auch soziale und gemeinschaftliche Aktivitäten unterstützt.
Hintergrund:
Mit der Städtebauförderung unterstützt das Land die Kommunen dabei, neuen Wohnraum zu schaffen und Ortskerne modern und attraktiv zu gestalten. In diesem Jahr werden von Seiten des Landes 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Kommunen unterstützt. Das Fördervolumen für die berücksichtigten Maßnahmen beträgt insgesamt 270,6 Millionen Euro, davon stammen rund 104 Millionen Euro vom Bund.
Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. So werden zum Beispiel die Errichtung von Kindergärten und Spielplätzen, die Schaffung von Grünanlagen sowie barrierearmen Zugängen oder die Sanierung auf den aktuellen Stand der Technik gefördert.
Mit Hilfe der Städtebauförderung konnten in Baden-Württemberg bereits mehr als 900 Kommunen in über 3.400 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten ihre städtebauliche Entwicklung voranbringen, Missstände beseitigen und Orte der Begegnung schaffen. Über 9 Milliarden Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen wurden den Kommunen dafür in den vergangenen Jahrzehnten zur Verfügung gestellt.